Bei der Laseriridotomie
ensteht ein kleines Loch in der Iris

Drucksenkende Lasertherapie

Neodynium-YAG-Laseriridotomie

Bei der Laseriridotomie entsteht ein kleines Loch in der Iris ohne dass wie bei der Iridektomie das Auge eröffnet werden muss. Dadurch kann beim Winkelblockglaukom ein Druckausgleich zwischen Hinter- und Vorderkammer stattfinden, die Iris in ihre normale Position zurückkehren und das Kammerwasser wieder über das Trabekelwerk abfließen.

Auge nach einer Laseriridotomie.
Eine kleine Öffnung ist sichtbar.

Bei akutem Winkelblockglaukom kann die Hornhaut gequollen und trübe sein, so dass der Einblick ins Auge zu schlecht ist. In seltenen Fällen klart die Hornhaut unter medikamentöser Therapie nicht auf und es muss eine chirurgische lridektomie durchgeführt werden.

Der Eingriff kann in Tropfanästhesie durchgeführt werden. Eine mögliche Beeinträchtigung der Sehfähigkeit verschwindet innerhalb von Stunden, maximal nach Tagen.

 

Argon-Laser-Trabekuloplastik (ALT)

Durch einen Lasereingriff im Trabekelwerk wird eine narbige Verziehung der Umgebung und damit eine Ausdehnung der Abflusswege hervorgerufen. In ein oder zwei Sitzungen werden bis zu 100 Narbenherde zirkulär in das Trabekelwerk gesetzt.

Diese Laserbehandlung ist schmerzfrei, sie hat eine geringe Komplikationsrate und bewirkt zumindest für eine Zeit von einigen Jahren einen besseren Abfluss, damit auch eine Drucksenkung. Der Effekt tritt etwa 4 - 6 Wochen bei etwa 60 % der Fälle ein.

Zu bemerken ist, dass zwar der mittlere Augendruckwert sinkt, die Druckschwankung an sich jedoch nicht verringert wird.

Bei der Argon-Laser-Trabekuloplastik (ALT) wird
Laserenergie in das Trabekelwerk eingestrahlt.

Nach der ALT sind vorübergehend
kleine Lasereffekte sichtbar.

 



© 2008 Gemeinschaftspraxis - Dr. med. K. Heckmann - Dr. med. S. Heckmann
Stand 21.03.2014
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